Dabei zeigt sich unter anderem, dass die Zahlen der Asylbewerber und der Spätaussiedler, die nach Deutschland kommen, weiter rückläufig sind. Bei Zuzügen aus Drittstaaten sind die Daten einer Zeitreihe nur bedingt aussagekräftig. So liegt laut Bericht das Absinken der Zuzüge aus Drittstaaten von 2006 auf 2007 „insbesondere daran, dass bulgarische und rumänische Staatsangehörige als Unionsbürger im Jahr 2007 nicht mehr in der Zahl der Drittstaatsangehörigen enthalten sind“.
Im Migrationsbericht werden auch die Daten des Ausländerzentralregisters (AZR) ausgewertet. Da darin seit Kurzem auch der Aufenthaltszweck erfasst wird, lässt sich genauer dokumentieren, wie sich die Zuwanderer zusammensetzen. Dabei zeigt sich, dass bei Zuwanderungen aus Drittstaaten die Familienzusammenführung mit 28,9 Prozent die größte Zuwanderergruppe bildet (siehe auch Zahlenwerk).
Ein anderes Themenfeld ist der Fortzug von Deutschen und Ausländerinnen und Ausländern aus Deutschland. Ein Ergebnis dessen: Die dauerhafte Auswanderung von Wissenschaftlern in die USA ist weit weniger dramatisch als in der Öffentlichkeit oft vermutet.
Schließlich befasst sich der Migrationsbericht auch mit so genannter illegaler Migration. Und er betrachtet die Gruppe Menschen mit Migrationshintergrund, die seit dem Mikrozensus 2005 vom Statistischen Bundesamt gesondert erfasst wird.